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SCHMALZ,T., Das teutsche Staats-Recht. Berlin 1825

SCHMALZ, Das teutsche Staats-Recht. Berlin 1825

SCHMALZ, Theodor (Anton Heinrich),

Das teutsche Staats-Recht. Ein Handbuch zum Gebrauche academischer Vorlesungen. Berlin, bey J. H. Cawitzel, 1825.

8vo. X, 438 S., 2 Bll. (Druckfehler). Zeitgenössischer Pappband mit handgeschr. Rückentitelschild. (alter Namenszug auf Vorsatz u. Tb., Anmerkungen von alter Hand auf hinterem fliegenden Vorsatz).

Gründungsrektor der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Berlin! – Schmalz (1760-1831) studierte zuerst 1777 bis 1780 die Theologie, bevor er sich der Rechtswissenschaft zuwandte. Im Jahre 1785 wurde er Privatdozent in Göttingen, erwarb ein Jahr später in Rinteln die Doktorwürde und wurde dort 1787 zum Extraordinarius ernannt. Im folgenden Jahr zum Ordinarius ernannt, wechselte er im gleichen Jahr 1788 nach Königsberg. Dort bekleidete er auch die Stellung des Rektors der Universität und nahm 1803 einen Ruf nach Halle an. Nach der Auflösung der Universität durch Napoleon ging Schmalz nach Berlin, wo er Gründungrektor der neuen Universität (sein Nachfolger wurde Fichte) und ein Kollege von Savigny wurde. Über die Fachgrenzen hinaus bekannt wurde Schmalz wegen des sog. Geheimbünde-Streits 1815, in dem er Kritiker wie Niebuhr, Schleiermacher oder Wieland auf den Plan rief. Der Streit eskalierte derart, dass er durch eine königl. Verordnung Anfang 1816 beendet wurde (jede Polemik und weitere Publikationen zum Thema Geheimbünde wurden verboten). Für die deutschen Studenten galt Schmalz seither als Vertreter des reaktionären Preußentums!

Bestellnummer: 31274AB

Antiquariat: EUR 220,--