Lüneburg, 1722: LÜNEBURGISCHE STADT-RECHT. Lüneburg 1722
so in sich begreifft der Stadt Lüneburg reformirte Statuta, Gerichts-Rechts- und Policey Ordnungen; In neun Theile verfasset, und auff vieler Verlagen zum erstenmahl in Druck befodert worden. Lüneburg, zu finden in Försterischen Buchhandlung, 1722.
Gr.-8vo. Tb., 6 Bll., 190 S., 1 Bl. Neuerer Pappband mit geprägtem Rückentitelschild. (dezent mit Papier überklebter St.a.T., schöner Zustand!).
Das ‚Lüneburgische Stadt-Recht‘ von 1722 ist ein historisches Kompendium. Es bündelt die reformierten Statuten sowie die Gerichts-, Rechts- und Polizeiordnungen der Hansestadt Lüneburg. Dieses in neun Teile gegliederte Werk bietet einen tiefen Einblick in die Verwaltung, Gesetzgebung und das gesellschaftliche Zusammenleben der Stadt im frühen 18. Jahrhundert. Das Werk ist in neun Hauptteile unterteilt, die sich unter anderem mit folgenden Schwerpunkten befassen: Statuta & Satzungen, gültige Gesetze und städtische Verfassungen, Gerichtsordnung, Struktur und Ablauf der Rechtsprechung, Polizeiordnungen (Regelungen zur öffentlichen Ordnung), zum Handel (z. B. das berühmte Lüneburger Salz), Gewerbe (z. B. Brauwesen) und zum täglichen Leben. Das Jahr 1722 fällt in die Regierungszeit der Kurfürsten von Braunschweig-Lüneburg. Die Sammlung diente dazu, das oftmals unübersichtliche Geflecht aus älteren Stadtrechten, Satzungen und Willküren strukturiert zusammenzufassen, zu reformieren und einheitlich anwendbar zu machen.
Bestellnummer: 31787AB
Antiquariat: EUR 200,--
