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BUSCH,F.B., Theoretisch-praktische Darstellung Frauenspersonen. Ilmenau 1828

Busch, Geschwächte Frauenspersonen. Ilmenau 1828

BUSCH, F(erdinand) B(enjamin),

Theoretisch-praktische Darstellung der Rechte geschwächter Frauenspersonen gegen ihre Verführer und der unehelichen Kinder gegen ihre Erzeuger, aus dem Gesichtspunkte des gemeinen bürgerlichen Rechts betrachtet. Nebst einem Anhange, enthaltend die hierüber bestehenden Verordnungen der kaiserl. königl. Oestreichischen, königl. Preußischen, Baierschen und königl. Sächsischen Gesetzgebungen, ingleichen die des Großherzogthums Sachsen-Weimar-Eisenach und der Herzogthümer Coburg und Sachsen-Altenburg. Ilmenau, Druck und Verlag von Bernh. Fr. Voigt, 1828.

8vo. XXIV, 502 S., 1 Bl. Zeitgenössischer Pappband mit Buntpapierbezug und geprägtem Rückentitelschild. (Ebd. leicht berieben).

Zur Rechtsstellung der Frauen Anfang des 19. Jahrhunderts! – Der Begriff ‘geschwächte Frauensperson’ bezog sich im damaligen Sprach- und Rechtsgebrauch auf eine Frau, die verführt worden war (oft unter dem Versprechen der Ehe) und dadurch außerehelich schwanger wurde oder ihre ‘Jungfräulichkeit’ verlor. Das Werk von Busch ist eine fundierte juristische Abhandlung darüber, welche zivilrechtlichen Ansprüche diese Frauen und ihre unehelichen Kinder im damaligen Deutschland hatten. Es analysiert das Thema aus Sicht des Gemeinen Rechts (dem damals subsidiarisch geltenden römisch-deutschen Recht). Zudem enthält das Buch einen Anhang mit den spezifischen Verordnungen der damaligen Landesgesetzgebungen. – Busch war Regierungsadvocat und Amts-Commissair zu Arnstadt.

Order Number: 93644CB

Rare Book: EUR 220,--