FALCK,N. (Hg.), Das jütsche Low. Altona 1819

FALCK, (Niels) N(icolaus) (Hrsg.),

Das jütsche Low; aus dem Dänischen übersetzt von Blasius Eckenberger. Mit einer hochdeutschen Uebersetzung, den Artikeln Tord Degns und einigen Anmerkungen herausgegeben. Altona, bei Johann Friederich Hammerich, 1819.

8vo. Tb., XLVI, 222 (recte: 232) S. Schlichter zeitgenössischer Pappband. (alte St.a.T. u. Vorsatz).

Es handelt sich um das jütische Gesetzbuch (dänisch: Jyske Lov), das ursprünglich im Jahr 1241 von König Waldemar II. von Dänemark erlassen wurde. Dieses Recht galt jahrhundertelang nicht nur in Jütland, sondern vor allem auch im Herzogtum Schleswig. Dort blieb es in Teilen sogar bis zur Einführung des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) am 1. Januar 1900 in Kraft. Falck (1784–1850), ein einflussreicher Professor der Rechte und schleswig-holsteinischer Staatsmann, besorgte die vorliegende Ausgabe von 1819. Sie ist dreistufig aufgebaut und verbindet die dänische Urfassung über ältere Übersetzungen mit dem Neuhochdeutschen. Basis ist die historische Übersetzung des Rechtsgelehrten Blasius Eckenberger (1524–1603), der den Text im 16. Jahrhundert aus dem Dänischen in das Niederdeutsche (Plattdeutsche) übertrug. Falck fügte dieser Ausgabe eine hochdeutsche Übersetzung parallel hinzu. Ergänzt wird das Buch durch die historisch angehängten Artikel des mittelalterlichen Juristen Tord Degn sowie wissenschaftliche Anmerkungen von Falck selbst.

Bestellnummer: 31732AB

Antiquariat: EUR 200,--