STRUBE,D.G., Rechtliche Bedenken. 3 Bde. Hannover 1827-28

Strube, Rechtliche Bedenken. 3 Bde. Hannover 1827-28

STRUBE, David Georg,

Rechtliche Bedenken. Systematisch geordnet, ergänzt, berichtigt und mit Anmerkungen begleitet von Ernst Spangenberg. 3 Bde. Hannover, im Verlage der Hahn’schen Hofbuchhandlung, 1827-1828.

4to. (I, 1827:) Titelkupfer mit Bildnis des Vice-Canzlers Strube, Tb., XXXVI, 426 S.; (II, 1827:) Tb., XX, 515 S.; (III, 1828:) Tb., XX, 588 S. Zeitgenössische Pappbände mit geprägten Rückentitelschildern und Rotschnitt. (Ebde. stärker berieben).

Die Sammlung umfasst rund 780 praktische Rechtsfälle. Diese spiegeln die tatsächliche Rechtspraxis und Urteilsfindung in der Justizkanzlei des Kurfürstentums Braunschweig-Lüneburg (Hannover) wider. Die ‚Rechtlichen Bedenken‘ sind aus der Praxis des Hannoverschen Gerichtshofes entstanden. In Deutschland blieben die Einflüße der Gerichte nicht auf ihren Gerichtssprengel beschränkt, sondern nahmen Einfluß bisweilen auf die gesamte Rechtsenwticklung in Deutschland: so etwa das Werk von Mevius zum Gericht zu Wismar. Im 18. Jahrhundert war eines dieser Zentren der Gerichtshof zu Hannover, der sogar zeitweise die sächische Rechtsprechung in den Hintergrund drängte. Der ‚Struben‘ war ein oftmals zitiertes Werk. Strubes Gutachten gelten als eine der wichtigsten historischen Quellen zur Rekonstruktion des im 18. Jahrhundert angewandten Rechts. Ernst Spangenberg (1784-1833) ordnete die ursprünglich chronologisch oder lose erschienenen Teile (die erste Auflage erschien ab 1760) neu und brachte sie in seiner Überarbeitung erneut heraus. – David Georg Strube (1694-1776) war Professor der Rechte an der Universität Göttingen und einer der Mitbegründer der Universität.

Bestellnummer: 31995AB

Antiquariat: EUR 240,--